2 Euro Römische Verträge 2007 – Der Wert von Sondermünzen und Gedenkmünzen

Römische Verträge – was ist das eigentlich? Vereinfachend werden die Römischen Verträge in Deutschland und in Italien auch Vertrag von Rom genannt. Allerdings sind es mehrere Verträge, die zusammen abgeschlossen wurden. Damals, am 25. März 1957 unterzeichneten die Länder Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande die Verträge. Dies geschah im Kapitol zu Rom.  Schließlich traten sie am 1. Januar 1958 endgültig in Kraft. Der wichtigste davon dürfte der EWG-Vertrag sein, zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. An oberster Stelle steht dabei die Sicherung des wirtschaftlichen und des sozialen Fortschritts.

Bereits 1987 widmete Deutschland eine 10 DM-Gedenkmünze dem damals 30-jährigen Jubiläum der Verträge. Ergänzend erschien 2007 eine 10 Euro-Gedenkmünze aus Silber zum 50-jährigen Jubiläum.

2007 erschien die erste Gemeinschaftsausgabe der Euroländer anlässlich des Jubiläums der Römischen Verträge.

Römische Verträge Österreich 2 Euro Münze

Die einzelnen Münzen sind auf dieser Website bei den jeweiligen Ausgabeländern bewertet. Beispielhaft ist die Münze aus Österreich abgebildet. Abgesehen von der Länderinschrift ist die Euromünze jedoch in allen Ausgabeländern identisch. Deshalb wird an dieser Stelle auf die Abbildung der Münze aus den anderen Ländern verzichtet. Für den Gesamtsatz aller 2 Euro Münzen inkl. der 5 deutschen Ausgaben müssen derzeit etwa bezahlt werden: 100 Euro

Dabei ist die Ausgabe aus Slowenien besonders wertvoll.

2 Euro Römische Verträge als verkürzter Satz

Wenn nur eine statt der 5 deutschen Euromünzen in den Satz inkludiert sind, reduziert sich der Preis auf etwa 85 Euro.

Die Gemeinschaftsausgabe zu den Verträgen von Rom bildet den Auftakt eine ganze Reihe von Gemeinschaftsserien, die in den Folgejahren erschienen sind. In ihnen wird der gemeinsame Gedanke Europas von einer europäischen Einheit besonders deutlich. Deshalb sind diese Sätze auch von besonderem Interesse. Allerdings weichen die Auflagen der Münzen der einzelnen Staaten stark voneinnader ab. Schließlich sind bis zum Jahr 2016 insgesamt vier verschiedene Gemeinschaftsserien in den Ländern erschienen. Denn neben dieser Serie zu den Verträgen von Rom gibt es noch eine zur Wirtschafts- und Währungsunion WWU aus dem Jahr 2009, zum 10-jährigen Jubiläum der Eurobargeld-Einführung 2012 und zur Europaflagge 2016.

Dabei gibt es in allen Fällen eine identische Motivseite der Münze. Natürlich sind die Inschriften jeweils länderspezifisch. Außerdem tragen die Münzen aus Luxemburg die Besonderheit, dass der Großherzog in Hologrammform auch auf den Euromünzen zu sehen ist, weil dies vertraglich so gefordert ist. Bis zum heutigen Tag ist der 2 Euro Satz zu den Römischen Verträgen derjenige mit der kleinsten Anzahl von teilnehmenden Staaten.